Meine Faszination für das Frankreich des

18. Jahrhunderts.

Warum schreibe ich über Frankreich und dann auch noch über die Zeit vor der Französischen Revolution? Warum nicht gleich über die Revolution? Das wäre doch viel spannender. Genug Futter für spektakuläre Szenen und Drama bieten Robespierre und Co ja. 

 

Stimmt, kommt noch. Aber ich mag die Zeit davor und die Frage: Was führte zur Revolution? Was war der Grund für diesen einschneidenden Umbruch in Europa, der die politische Landschaft veränderte und Napoleon den Weg ebnete? 

 

Außerdem kommt für mich die Zeit vor der Revolution in der Literaturlandschaft viiiiiiiiel zu kurz. Dabei ist sie geprägt von gesellschaftlichen Umwälzungen, Aufbruchstimmung und Widersprüchen. 

Die Ideen der Aufklärung nahmen Fahrt auf, das erstarkte Bürgertum forderte sein Mitbestimmungsrecht in der Politik und es fanden gravierende Umdenkungsprozesse in der Gesellschaft statt. 

 

Waren es die steigenden Brotpreise? Die Prunksucht des Adels, die Begehrlichkeiten weckte? Frankreichs Teilnahme am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg? Die Schmähschriften und Pamphlete, die ungebrochen Stimmung gegen das Königspaar machte? 

 

Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke, wie spannend und vielseitig diese Zeit war. Wie bunt die damalige Welt und das Denken. 

Und ich sehe Parallelen zu unserer Zeit. Die sich weitende Schere zwischen Arm und Reich, die ungerechte Verteilung von Grundbesitz und Kapital. 

 

Wer mich auf dieser Reise begleiten will, ist herzlich eingeladen, mit mir zu kommen. Ich freue mich über jeden, der bereit ist, diese Zeit zu entdecken.